Warum dieses Konzept?
Das Problem, das Yotako zu lösen versucht, ist ein Problem, welches ich selber als Wissenschaftler hatte. Also war es etwas, mit dem ich mich regelmäßig auseinandersetzen musste. Und in der Diskussion mit meinen Kollegen, ob es nun in der Wissenschaft oder im Privatsektor des Designs und der Entwicklung war, Hatten wir alle das gleiche Problem. Und so ist die Idee von Yotako nach und nach geboren.

Wie die Idee präzisieren?
Das erste, was wir gemacht haben, um zu dieser Idee zu kommen, war es, Designer, Entwickler, und andere Professionelle zu vereinen, die in diesem Bereich arbeiten. Alle zusammen haben wir im Rahmen eines Workshops bei Konferenz in Paris gemeinsam nach Ideen gesucht, die uns helfen konnte, unsere tägliche Arbeit zu verbessern.

Muss man sich mit anderen zusammentun, um loszulegen?
Man muss seinen eigenen Mehrwert identifizieren können, also dort, wo deine Stärken und Schwächen das Projekt besser voranbringen können; und die Punkte an andere delegieren, worin du vielleicht weniger stark bist.

Nach welchen Kriterien einen Mitgründer suchen?
Wenn man sich einmal über seinen Mehrwert für das Projekt bewusst ist, habe ich die verschiedenen Profile identifiziert, die für das Projekt wichtig sind für die Punkte des Projekts, auf die ich mich nicht konzentrieren wollte. Und so habe ich meinen damaligen Mitgründer gefunden. Anschließend habe ich das gleiche für die Kompetenzen des ersten Angestellten gemacht etc.

Wie kann man Ressourcen optimieren?
Die Art und Weise wie man seine Ressourcen optimiert, ist sehr wichtig. Auf allen Ebenen, nicht nur auf der rein finanziellen Ebene… Das ist das Geld, aber es gibt noch die ganzen indirekten Ressourcen, wie zum Beispiel die Profile in einem Team, die Einstellungen, die man macht, die Wahl zwischen Junior und Senior… Es gibt viele Sachen, die wir mit Abstand betrachtet, anders machen würden, und wir wären vielleicht zu einem anderen Resultat gekommen, aber man sieht auf jeden Fall den Einfluss von verschiedenen Entscheidungen erst hinterher. So lernt man für die Zukunft aus seinen Entscheidungen, damit man sie dann optimieren kann.