Abschrift

Umschwenken, wenn nötig
Einer der ersten Umschwünge, die wir umgesetzt haben, war: Unser Editor war gut, aber er war nicht das, was die Leute brauchten. also ist er im Müll gelandet… – also wir haben ihn trotzdem behalten um hier und da ein paar Tests zu machen, aber schlussendlich haben wir eine Kompatibilität mit allen Designprogrammen erreicht, die man heute nutzt. So kam es auch, dass wir unser Business Modell und unsere Herangehensweise geändert haben: Dank der Rückmeldungen der Kunden.

Eine Gratisversion anbieten?
Ja! Natürlich sehr begrenzt, die aber einen Vorgeschmack auf das gibt, was man machen alles kann, wozu es dient, …

R&D beziffern und die Unbekannten
Es gibt Dinge, die man nicht einschätzen kann, wie zum Beispiel der Zeitaufwand für R&D, … Man weiß, dass das Punkte sind, die man nicht kennt. Aber das Problem ist, dass es Punkte sind, von denen man nicht weiß, dass man sie nicht kennt! Das ist das Problem. Man kann es nicht einschätzen, denn das entdeckt man erst nach und nach. Deshalb sollte man einerseits immer mehr Zeit einplanen, als man eigentlich vorgesehen hatte. Und anderseits versuchen, diese Unbekannte auf diese Weise zu regeln, sei es in der technischen Roadmap oder in Form von Stunden pro Woche, oder es mit den Angestellten absprechen, das ist sehr schwierig. Da es sich um ein Kreativprojekt handelt, mit einem nicht unwesentlichen Anteil an Unbekannten, muss man damit umgehen können. Das ist Teil des Spiels.

Benutzer-Feedback anhören
Ich denke, man muss seinen Kunden zuhören, denn sie sind es die uns darauf bringen, was man machen muss, verbessern, was nützlich ist, was nicht funktioniert und was sie auf der Plattform wiederfinden möchten. Allerdings, nicht jedes Feedback was man bekommt, sollte man auch umsetzen. Es geht tatsächlich auch darum zu analysieren und das Wichtigste zu priorisieren. Besondern von einem unternehmerischen Standpunkt. Man muss Einschätzungen machen und dafür gibt es bestimmte Techniken. Man sollte so objektiv wie möglich sein, sich so viel wie möglich auf Zahlen basieren und selbst wenn man ein Bauchgefühl hat, versuchen den subjektiven Teil so weit wie möglich aus der Analyse heraus zu lassen, um eine Roadmap zu erstellen, die am besten zu den Erwartungen der Kunden passt.